Ostalb |
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Tourenbeschreibung:
Von Fellbach aus beginnt man die Rundfahrt am Besten in Aalen. Architektonisches Schmuckstück der einst freien Reichsstadt ist der Marktplatz . mit seinen Fachwerkhäusern die aussehen, wie aus einem Bilderbuch. Wirklich sehenswert ist auch die Stadtkirche . Von hier ist es zum nächsten Halt nicht weit zu fahren. Das Ziel heißt Wasseralfingen. Bergbau und Eisenverhüttung haben den Ort über die Jahrhunderte geprägt. Dazu kann man immer noch in ein Schaubergwerk einfahren. Man sollte aber auf keinen Fall versäumen, einen Blick in die St.-Stephanus-Kapelle zu werfen, um den berühmten spätgotischen Flügelaltar von 1530 zu bewundern. Von dort fährt man nach Lauchheim. Die Besonderheit dort: Das reizvolle Ensemble aus barockem Rathaus von 1671 und Markbrunnen von 1711. Hoch über Lauchheim thront das Schloß Kapfenburg. Dort finden im Sommer auch Freiluftritterspiele statt. Von dort aus geht es zur ehemaligen Reichsstadt Bopfingen, die mit ihren engen Gassen und schönen Renaissance-Giebelhäusern unverwechselbare Akzente setzt. Schmuckstück des Ortes ist das Fachwerk-Rathaus von 1586 zusammen mit Treppensturm und Pranger am nostalgischen Marktplatz. Bevor man weiter nach Neresheim fährt, muß man unbedingt in Kirchheim am Ries beim ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Mariä Himmelfahrt anhalten. Sakraler Glanzpunkt der ummauerten Klosteranlage ist die frühgotische Klosterkirche , die durch ihre erlesene Barockausstattung besticht. Hoch über dem Städtchen thront auf einem Bergvorsprung schon von weitem sichtbar die imposante Benediktinerabtei von Neresheim. Krönung der Klosteranlage ist die 1792 geweihte Abteikirche St. Ulrich und Afra. Sieben Kuppeln überspannen das einschiffige Langhaus und Querhaus . Nächste Station ist Dischingen. Zwischen 1734 und 1806 war dieses betuliche örtchen Residenzstadt der Fürsten von Thurn und Taxis. Etwa 1 km außerhalb des Ortes befindet sich auf der bewaldeten Anhöhe das Ensemble von Schloß Taxis aus dem 18. Jahrhundert. Die ehemalige Sommerresidenz der Fürsten von Thurn und Taxis liegt inmitten eines 63 ha großen englischen Parks, der eigentlich bei jedem Wetter zu einem Spaziergang einlädt. Zu guter Letzt kommt man nach Giengen an der Brenz. Wahrzeichen der einstigen Reichsstadt mit ihrem historischen Kern ist die imposante Stadtkirche aus dem 13./14. Jahrhundert. Unübersehbar sind die beiden ungleichen Türme. Viel wichtiger wird den meisten Besuchern der Stadt aber das Spielzeugmuseum der Firma Steiff sein. 1903 wurden dort die Teddy-Bären erfunden. Um zum Ausgangspunkt der Tour zurückzukehren, kann man noch in dem schönen Städtchen Heidenheim Halt machen und später in Königsbronn den Brenztopf begutachten, dessen glasklares Quellwasser unter einem mächtigen Felsen austritt. |